Haftung in der Betrieblichen Altersversorgung


Kennen Sie als Arbeitgeber das Haftungsvolumen der in Ihrem Unternehmen installierten Verträge der Betrieblichen Altersversorgung ?     

Wenn "nein", dann klicken Sie bitte
hier
 
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"Procontra: bAV in Existenznot" - Artikel vom 27.01.2016
Fazit: Die bAV steckt wirklich in Schwierigkeiten und zahlen muss im Zweifel der Arbeitgeber.

"Handelsblatt: Niedrigzinsen gefährden Betriebsrenten" -
Artikel vom 06.09.2013
Häufig sind auch Gruppen-, Rahmenverträge, "Branchenlösungen" und/oder Tarifwerke - auch im Bereich des TVöD - von einem erhöhten Haftungsvolumen und weiteren Haftungsrisiken für den Arbeitgeber betroffen.

Haftung in der BAV über den § 1 BetrAVG  
In § 1 (1) 3 BetrAVG steht, dass der Arbeitgeber für die gemachte Zusage haftet - und zwar auch bei Minderleistungen des Versorgungsträgers bzw. für die volle Höhe der gemachten Zusage.

Diese Haftung gilt zum einen, wenn der Versorgungsträger seine Auszahlung bzw. seinen Leistungsplan satzungsgemäß "nur" reduziert und auch, wenn der Versorgungsträger (Versicherer/Pensionskasse) wegen der Anwendung des 
§314 VAG ausfällt .

Ein maßgebliches BAG-Urteil vom 19.06.2012 lesen Sie
hier - Zusammenfassung: Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer eine Zusage über 544,63 Euro gegeben. Die Pensionskasse, als exterener Versorgungsträger, hat wegen "zu geringer Rendite" und gemäß ihrer Satzung den Leistungsplan für diesen Arbeitnehmer auf 487,34 Euro gekürzt. In der Folge darf/muss jetzt der Arbeitgeber die Differenz aus seinem Cash-Flow zahlen - Monat für Monat, bis zum Ableben des ehemaligen Arbeitnehmers - jetzt Rentners.      

Im Haftungsfall helfen dem Arbeitgeber die heutigen Beteuerungen oder "Versicherungen" des Vermittlers/Maklers, dass mit "unserer BAV" alles in Ordnung sei, auch nicht. Die Haftung in der BAV liegt beim Arbeitgeber.

Haftungsvolumen und Zusageart

Welche Zusageart haben Sie in Ihrem Unternehmen installiert?
Wie hoch ist das Haftungsvolumen in Ihrem Unternehmen?

Beitragsorientierte Leistungszusage
In 90 bis 95% aller Direktversicherungen, Pensionskassen, ... wurde eine sogenannte "Beitragsorientierten Leistungszusage" (BOLZ) installiert. Die BOLZ verursacht aber "wegen den aufgelaufenen Zinsen" ein Haftungsvolumen, das ca. 30 bis 70% über dem liegt, was nach dem BetrAVG notwendig ist. Der Arbeitgeber haftet z.B. im Falle des
§ 89 VAG somit für die gesamte Summe aus der BAV - inklusive der "aufgelaufenen Zinsen", wenn die "Zahlungen" des betreffenden Versicherers durch die BAFin gestoppt werden.

Beitragszusage mit Mindestleistung
Bei einer "Beitragszusage mit Mindestleistung" (§1 (2) 2 BetrAVG) kann die Haftung des Arbeitgebers auf die eingezahlten Beiträge begrenzt werden, so dass das Haftungsvolumen bei verminderten Zahlungen oder einem Totalausfall für den Arbeitgeber hier deutlich niedriger liegt. Das Wichtigste für den Arbeitnehmer ist jedoch das
Ergebnis in der BAV.  

Welche Art der Zusage in der BAV ist in Ihrem Unternehmen installiert? Wenden Sie sich im Zweifel an uns - Sie erhalten innerhalb von drei Arbeitstagen eine kostenfreie Antwort.  

Weitere Haftungsrisiken in der Betrieblichen Altersversorgung 
- Nicht-/Falschberatung des Arbeitnehmers
- fehlende/fehlerhafte Dokumentation der Beratung und Betreuung
- Versorgungsordnung stimmt nicht mit BAV-Verträgen und/oder AVBs überein 
- Wertausgleich bei einem Arbeitgeberwechsel ?
- weitere Haftungsrisiken auf Anfrage

Information, Beratung, Günstigerprüfung 
Nehmen Sie entweder über unser 
Kontaktformular mit uns Kontakt auf oder vereinbaren Sie unter 089/436651895 einen Gesprächstermin, bei dem wir dann die "Haftungssituation der BAV in Ihrem Unternehmen" überprüfen und eine kostenfreie und unverbindliche Günstigerprüfung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer vornehmen.